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Unsere Grundsätze

Ausführliche Version · Zur Kurzfassung

Zeit und Aufmerksamkeit sind heute begrenzt. Newsmag soll es leicht machen, sich schnell, einfach, korrekt und verlässlich zu informieren, mit so wenig Ablenkung wie möglich: ehrliche News-Aggregation, neutral, informativ und relevant. Keine Werbeschlacht, keine falschen Versprechen, keine Datensammelstelle.

Unser Credo

Newsmag macht aus vielen Stimmen ein klares Bild: Wir bündeln, was Schweizer Medien berichten, fassen es neutral zusammen, prüfen es gegen die Quellen und führen die Leserinnen und Leser zurück zum Originaljournalismus. Wir ersetzen keine Redaktion. Wir machen ihre Arbeit sichtbar und auffindbar.

Elf Leitsätze, an denen wir uns messen lassen:

  1. Journalismus zuerst. Die Recherche leisten die Redaktionen. Wir sortieren, verbinden, zeigen und verweisen.
  2. Nur Belegtes. Jeder Satz muss in den Quellen stehen. Was nicht belegt ist, wird gestrichen.
  3. Bestätigung vor Zusammenfassung. Ein Thema entsteht erst, wenn mehrere Medien darüber berichten.
  4. Neutral, ohne Clickbait. Keine Wertung, kein Alarmton, keine Schlagzeilen-Akrobatik. Titel fassen den Kern zusammen und versprechen nie mehr, als der Text hält.
  5. Unterschiede zeigen, nicht glätten. Widersprechen sich die Quellen, steht das ausdrücklich da.
  6. Quellen offen, Arbeitsweise transparent. Bei jedem Thema sind die Originalartikel verlinkt. Wer wissen will, woher eine Aussage stammt, findet es mit einem Klick.
  7. KI offen benannt. Wir erklären öffentlich, wie Newsmag entsteht, wo künstliche Intelligenz schreibt und wo sie geprüft wird.
  8. Ruhe statt Reiz. Keine Werbung, kein Login, keine Analyse-Cookies, keine Tricks, die zum Weiterklicken drängen.
  9. Fehler zugeben. Wir nehmen Hinweise ernst und korrigieren sichtbar.
  10. Die Leserinnen und Leser entscheiden. Wir geben den Überblick. Wo sie tiefer lesen, bestimmen sie selbst.
  11. Die Medien sichtbar machen. Wir ersetzen die Medien nicht, im Gegenteil: Wir machen sie sichtbar und geben ihnen den Wert, den sie verdienen.

Warum es Newsmag gibt

Gute Nachrichten gehen in der Flut unter, und Falschmeldungen leben genau von dieser Flut. Dieselbe Meldung erscheint zehnmal, die spannende Geschichte verpasst man, weil sie bei einem Medium lief, das man gerade nicht auf dem Schirm hatte, und wer das ganze Bild will, muss selbst recherchieren.

Den Anlass gab der Stiefvater des Gründers. Er ist über 90, will informiert sein und das Wichtigste nicht verpassen, hat aber keine Lust, sich jeden Morgen durch zwanzig News-Seiten zu klicken. So geht es vielen. Daraus wurde Newsmag: eine Schlagzeile pro Ereignis, eine neutrale Zusammenfassung und darunter alle Quellen.

Fake News leben oft von drei Dingen: Tempo, einer einzelnen Quelle und Empörung. Newsmag dreht alle drei um:

Dazu kommt ein bewusst enger Zugang: Newsmag liest nur ausgewählte, etablierte Medien. Was irgendwo im Netz kursiert, kommt gar nicht erst hinein. Meldet nur ein einzelnes Medium etwas, gibt es keine Zusammenfassung, allenfalls eine Kurzmeldung mit Link zum Original. So verstärken wir keine Falschmeldungen aus dem Netz.

Was wir tun

Newsmag arbeitet in fünf Schritten, laufend und automatisch:

  1. Quellen lesen. Wir lesen die öffentlichen Nachrichtenangebote etablierter Schweizer Medien, von grossen Häusern bis zu regionalen Redaktionen.
  2. Themen erkennen. Meldungen zum selben Ereignis werden zu einem Thema zusammengeführt. Zusammengefasst wird erst, wenn mehrere Verlage berichten.
  3. Neutral zusammenfassen. Eine KI schreibt aus den Quellen eine eigene Zusammenfassung. Sie darf nur Fakten verwenden, die dort stehen, und nichts hinzufügen. Die Zusammenfassung informiert kurz und lädt ein, in den verlinkten Originalartikeln weiterzulesen.
  4. Prüfen. Ein zweiter, ebenfalls automatischer Prüfschritt vergleicht jeden Satz mit den Quellen. Nicht Belegtes wird gestrichen.
  5. Unterschiede sichtbar machen. Berichten die Medien unterschiedlich, etwa bei Zahlen oder Schwerpunkten, zeigen wir das. Nur dort werden Medien beim Namen genannt.

Titel, Lead und Text nennen kein Medium und bevorzugen keines. Jedes Thema bleibt abrufbar und im Archiv geordnet. Dazu kommen Rubriken, Regionales und der Newscast «Newsmag zum Hören». Die wichtigsten Themen gibt es auch als Kurzvideo auf Instagram.

Was wir nicht tun

Was wir ausschliessen, ist so wichtig wie das, was wir leisten. Diese Grenzen gelten auch dann, wenn sie uns Reichweite kosten:

Unser Verhältnis zum Journalismus

Newsmag lebt von der Arbeit der Redaktionen und versteht sich als Ergänzung und Wegweiser zu ihnen, nicht als Konkurrenz. Konkret heisst das:

Gute Zusammenfassungen sind nur so gut wie die Berichte, auf denen sie beruhen. Ohne starken Journalismus gibt es nichts zu bündeln. Deshalb liegt es in unserem eigenen Interesse, dass Redaktionen sichtbar bleiben und gelesen werden.

Warum Newsmag? Einwände und Antworten

Drei Kernbotschaften:

  1. Geprüft statt gepostet. Bei uns steht nur, was mehrere Medien berichten und was Satz für Satz an den Quellen geprüft wurde.
  2. Transparent statt undurchsichtig. Quellen offen, KI benannt, Widersprüche sichtbar.
  3. Mit dem Journalismus, nicht gegen ihn. Wir führen zu den Originalen und verdienen nichts an Aufmerksamkeit.

Und die häufigsten Einwände, mit Antworten:

«Ist das nicht auch nur KI-Schrott?»

Schrott entsteht, wenn eine KI frei erfindet. Newsmag lässt sie nur lesbar umformulieren, was in den Quellen steht, und ein zweiter, ebenfalls automatischer Schritt streicht jeden Satz, der dort nicht belegt ist. Betrifft ein Fehler den Kern einer Meldung, erscheint das Thema gar nicht.

«Woher wisst ihr, dass es stimmt?»

Wir wissen es nicht besser als die Redaktionen und behaupten das auch nicht. Wir garantieren, dass unsere Texte den Quellen entsprechen, und wir verlangen die Bestätigung durch mehrere Verlage. Das senkt das Risiko von Einzelfehlern und Falschmeldungen deutlich. Wo Quellen sich widersprechen, zeigen wir den Widerspruch.

Dazu bereiten wir die Nachrichten so auf, dass sie lesbar, informativ und aufs Wesentliche fokussiert sind. So werden sie auch für junge Leserinnen und Leser zugänglich, etwa über Schlagzeilen auf Instagram.

«Ihr nehmt den Medien die Leser weg.»

Wir verlinken jede Quelle, nennen bei Bildern die Quelle und fassen bewusst nur kurz zusammen. Wer mehr wissen will, klickt weiter. Newsmag ist ein Wegweiser, kein Ersatz, und das steht so auch in unseren Rechtstexten. Wer nicht aufgenommen werden möchte, meldet sich bei uns: Wir prüfen das zeitnah und entfernen betroffene Inhalte, wo der Hinweis berechtigt ist.

«Ich habe doch SRF und 20 Minuten.»

Genau, und Newsmag legt sie nebeneinander. Man sieht auf einen Blick, wer worüber berichtet, was alle melden und wo die Darstellungen abweichen, ohne zehn Seiten zu öffnen.

«Neutralität gibt es nicht.»

Absolute Neutralität nicht, aber Methode. Wir verzichten auf Wertungen, nennen kein Medium im Text, erfinden nichts dazu und machen Unterschiede zwischen den Quellen sichtbar. Der Massstab ist die Überprüfbarkeit: Jede Aussage lässt sich auf einen verlinkten Artikel zurückführen.

«Was, wenn die KI sich trotzdem irrt?»

Dann ist es ein Fehler, den wir korrigieren. Das sagen wir offen: Ab und zu landet ein Artikel beim falschen Thema, und automatische Zusammenfassungen können Fehler enthalten. Hinweise gehen an hello@newsmag.ch. Ehrlichkeit über Grenzen ist Teil unseres Versprechens.

«Wer steckt dahinter, und was ist das Interesse?»

Newsmag wird von Cyrill Schneider und der Isuntu GmbH in Kaiseraugst betrieben, mit Namen, Adresse und Impressum. Es gibt keine Werbung, keine Anmeldung und keine Datenverkäufe. Was wir damit wollen:

Wohin wir wollen

Wir wollen die verlässlichste Adresse sein, um in wenigen Minuten zu verstehen, was in der Schweiz passiert, und dabei möglichst viele Leserinnen und Leser zu den Redaktionen zurückbringen.

Newsmag entsteht mit KI und folgt trotzdem höchsten Ansprüchen an Genauigkeit und Transparenz. Der Mensch bleibt dabei nicht auf der Strecke: Hinter Newsmag steht jemand, der laufend selbst hinschaut, auf die Plattform und auf die Ausgabekanäle wie Instagram und den Podcast.

Daran wollen wir arbeiten:

Unser Versprechen: Wir verstärken keine Falschmeldungen, geben dem Journalismus Reichweite und den Leserinnen und Lesern Ruhe und Klarheit.