Höhlenforscher auf Sardinien nach 27 Stunden aus Geröll befreit
Ein 31-jähriger italienischer Höhlenforscher ist nach mehr als 27 Stunden aus einer verschütteten Höhle auf Sardinien gerettet worden. Ein Hangrutsch hatte den Eingang der Höhle bei Urzulei verschlossen und den Mann in zehn Metern Tiefe eingeschlossen.
Der Forscher sass seit Sonntagnachmittag in der Höhle Nurra Gorroppeddu fest, die auf 883 Metern Höhe in einem unwegsamen Gebiet liegt. Mehr als 30 Einsatzkräfte der Berg- und Höhlenrettung arbeiteten mit Unterstützung der Feuerwehr daran, das Material von Hand zu entfernen, das den Höhleneingang versperrte. Mit Unterstützung der italienischen Luftwaffe wurden drei spezialisierte alpine Rettungstechniker aus Mittelitalien sowie acht weitere sardische Techniker per Helikopter zum Einsatzort gebracht.
Die Rettungskräfte konnten während der Bergung Kontakt zum Mann aufnehmen und bestätigten, dass er am Leben und bei Bewusstsein war. Nach seiner Befreiung wurde der Höhlenforscher Luca Olmetto an die Oberfläche gebracht und von medizinischem Personal stabilisiert. Er wurde anschliessend mit einem Helikopter in ein Spital geflogen, um dort untersucht und weiter behandelt zu werden. Laut Medienberichten war sein Bein von Steinen eingeklemmt und er war fast vollständig unter den Geröllmassen begraben.
Quellen
Tages-Anzeiger: Sardinien: Höhlenforscher nach 27 Stunden aus verschütteter Höhle gerettet
SRF News: Nach Hangrutsch – Höhlenforscher auf Sardinien nach 27 Stunden gerettet
blue News: Sardinien: Höhlenforscher Luca Olmetto nach 27 Stunden lebend gerettet
Nau.ch: Höhlenforscher sitzt auf Sardinien in zehn Metern Tiefe fest
Tages-Anzeiger: Rettungsaktion auf Sardinien: Höhlenforscher sitzt nach Hangrutsch in zehn Metern Tiefe fest
SRF News: Drama in Italien – Höhlenforscher sitzt auf Sardinien in zehn Metern Tiefe fest
20 Minuten: Höhlenforscher (31) verschüttet: Retter entfernen Geröll von Hand
blue News: Forscher (31) sitzt auf Sardinien in zehn Metern Tiefe fest