Das AKW Gösgen ist nach Reaktorschnellabschaltung um 17.50 Uhr wieder am Netz
Das Kernkraftwerk Gösgen im Kanton Solothurn ist am Dienstagabend um 17.50 Uhr wieder mit dem Stromnetz synchronisiert worden. Die Leistung soll schrittweise auf 100 Prozent gesteigert werden, nachdem das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) das Wiederanfahren freigegeben hatte.
Am Dienstagmorgen um 6.40 Uhr wurde im Kernkraftwerk Gösgen während einer Funktionsprüfung eine Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. Ursache war eine Unterspannung an den Steuerstabschienen. Die Anlage wurde daraufhin automatisch abgeschaltet. Laut der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG (KKG) reagierten sämtliche sicherheitsrelevanten Systeme wie vorgesehen. Es sei keine zusätzliche Abgabe von Radioaktivität erfolgt, die Anlage sei abgeschaltet und befinde sich in einem sicheren Zustand.
Das Ensi wurde unmittelbar nach dem Vorfall informiert. Das Kraftwerk durfte erst wieder angefahren werden, nachdem die Aufsichtsbehörde die Freigabe erteilt hatte. Diese lag am Dienstag vor, sodass die Stromproduktion noch am selben Abend aufgenommen werden konnte.
Um 17.50 Uhr wurde das Kraftwerk laut KKG mit dem Stromnetz synchronisiert. Die Leistung soll im weiteren Verlauf kontinuierlich auf 100 Prozent gesteigert werden.
Quellen
Nau.ch: AKW Gösgen nach Reaktorschnellabschaltung wieder am Netz
Tages-Anzeiger: Nach automatischer Abschaltung: Kernkraftwerk Gösgen wieder am Netz
20 Minuten: Kernkraftwerk Gösgen wieder am Netz
NZZ: Beim AKW Gösgen ist eine automatische Reaktorschnellabschaltung ausgelöst worden
zentralplus: Reaktor automatisch abgeschaltet
Tages-Anzeiger: Kernkraftwerk Gösgen: AKW Gösgen schaltet Reaktor nach Spannungsproblem automatisch ab
Nau.ch: Automatische Schnellabschaltung im AKW Gösgen SO
Blick: Reaktorschnellabschaltung ausgelöst
blue News: Reaktorschnellabschaltung im AKW Gösgen ausgelöst
20 Minuten: Zwischenfall im AKW: Reaktor seit 6.40 Uhr abgeschaltet