Meghan soll Kontakt zu ihrem Vater wegen Missbrauchsvorwürfen abgebrochen haben
Herzogin Meghan soll den Kontakt zu ihrem Vater Thomas Markle wegen Missbrauchsvorwürfen gegen den 82-Jährigen abgebrochen haben, wie Berichten zu entnehmen ist. Der Vater weist die Vorwürfe zurück, und die Londoner Polizei sucht nach einem Brief aus dem Jahr 2018.
Thomas Markle Jr. (60), der Halbbruder der Herzogin, soll im Haus des Vaters auf den Philippinen mehrere Kisten mit Bildern und Videos gefunden haben. Er meldete den Fund nach eigenen Angaben dem FBI, einer US-Organisation für vermisste und ausgebeutete Kinder und der Staatspolizei von Pennsylvania, und reichte eine eidesstattliche Erklärung ein. Das FBI teilte mit, es kenne die Vorwürfe und werde die philippinischen Behörden gegebenenfalls unterstützen.
Ein Staatssekretär im philippinischen Justizministerium bestätigte, dass eine Anzeige gegen den 82-Jährigen von einer Taskforce gegen Menschenhandel und sexuellen Kindesmissbrauch im Internet in Cebu geprüft wird. Thomas Markle sen. wurde weder verhaftet noch angeklagt. Er lebt inzwischen in den USA, in einer Pflege- und Rehabilitationseinrichtung in Florida. Er bezeichnet die Vorwürfe als Lügen und zeigt sich schockiert und verletzt über die Anschuldigungen seines Sohnes. Die Vorwürfe sind nicht gerichtlich bestätigt.
Herzogin Meghan zeigte sich in einer Stellungnahme «zutiefst bestürzt». Sie verweist auf einen Brief aus dem Jahr 2018 an die Londoner Metropolitan Police und die für den Schutz der Königsfamilie zuständige Einheit. Dieser sei ihr später zur Kenntnis gebracht worden, und man habe ihr versichert, die Vorwürfe würden untersucht. Ihre Distanz zum Vater und ihre Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu den Kindern zu ermöglichen, begründete sie mit deren Schutz. Die Londoner Polizei erklärte, sie habe 2018 nicht gegen Thomas Markle ermittelt und tue dies auch derzeit nicht. Intern prüfe sie jedoch, ob Beamte an der Weitergabe des Schreibens beteiligt waren.
Halbschwester Samantha Markle weist die Vorwürfe zurück, spricht von «ekelhaften Lügen» und unterstellt ihrem Bruder finanzielle Motive, ohne Belege zu nennen. Der Bruch zwischen Vater und Tochter stammt aus dem Jahr 2018, kurz vor der Hochzeit mit Prinz Harry. Thomas Markle erschien nicht zur Trauung, die Aufgabe, die Braut zum Altar zu führen, übernahm König Charles.
Quellen
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Nau.ch: Medien: Meghan konfrontierte Vater mit Missbrauchsvorwürfen
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Tages-Anzeiger: Fall Thomas Markle: Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater: Meghan Markle ist «tief erschüttert»
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