Real Madrid gewinnt in Rom 4:3 nach später Wende in der Schlussphase
Real Madrid gewinnt bei der AS Roma in der Champions League 4:3, nachdem die Gäste nach 82 Minuten noch 1:3 zurücklagen. Innert sieben Minuten drehten sie die Partie.
Die Römer hatten die Partie bis zur 82. Minute mehrheitlich im Griff und spielten den gepflegteren und überlegteren Fussball. Die Partie kippte jedoch in den letzten Minuten: Die Mannschaft von Trainer Gian Piero Gasperini musste die ganze Wucht des Champions-League-Rekordsiegers über sich ergehen lassen. Die Römer hatten bereits in der 20. Minute durch Martin de Roon mit 1:0 geführt, Kylian Mbappé glich in der 25. Minute aus. Nach der Pause traf Donyell Malen innert sechs Minuten doppelt, woraufhin Rom 3:1 führte.
Danach drehte Real Madrid auf. In der 83. Minute verwertete Carlos Espi den Abpraller nach einer Flanke von Arda Güler auf Endrick, Torhüter Pierluigi Gollini hatte den Kopfball zuvor abgewehrt. In der 85. Minute traf Endrick nach einem direkt getretenen Eckball von Güler per Kopf zum 3:3. In der 90. Minute setzte sich Antonio Rüdiger nach einem Eckball von der rechten Seite gegen Nahuel Molina durch und erzielte den 4:3-Siegtreffer. Alle drei am Anschlusstor und am Ausgleich beteiligten Real-Spieler waren eingewechselt worden. Die Römer waren in der Nachspielzeit ausgelaugt und konnten nicht mehr reagieren. Real Madrid hatte in dieser Saison über weite Strecken auch in diesem Spiel nicht überzeugt.
Den Rekord hielt zuvor Lionel Messi.
Quellen
Blick: Real schockt die Roma mit furiosem Schlussspurt
SRF News: Champions League am Mittwoch – Vom 1:3 zum 4:3 in 7 Minuten: Real schafft irre Wende in Rom