42-Jähriger stirbt nach Sturz aus Schweizer Achterbahn in US-Freizeitpark
Im Freizeitpark Six Flags Over Georgia ist der 42-jährige Hassan Jihad Ibn Kariem tödlich verunglückt, nachdem er aus der Achterbahn Goliath geschleudert wurde. Der Walliser Hersteller Bolliger & Mabillard untersucht den Vorfall aktiv.
Der Unfall ereignete sich am Montag im Freizeitpark Six Flags Over Georgia nahe Atlanta. Weitere Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt. Die Polizei untersucht weiterhin die Umstände des Geschehens.
Die Achterbahn Goliath wurde vom Schweizer Hersteller Bolliger & Mabillard entwickelt und gebaut. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Monthey im Wallis. Bolliger & Mabillard erklärte: «Wir sind zutiefst betroffen von diesem tragischen Unfall. Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Betroffenen.» Die Firma untersucht den Vorfall aktiv, verzichtete aber auf weitere Kommentare, da die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind.
Vorsorglich hat Six Flags neun ähnliche Achterbahnen von Bolliger & Mabillard an anderen nordamerikanischen Standorten vorübergehend ausser Betrieb genommen. Zusätzlich wurde eine Achterbahn des inzwischen nicht mehr aktiven Schweizer Herstellers Giovanola stillgelegt. Die Six-Flags-Aktie fiel nach dem Unfall um über 14 Prozent.
Quellen
Blick: Achterbahn-Opfer überlebte zuvor Krebs und Auto-Brand
Tages-Anzeiger: Unglück in Georgia: Schweizer Achterbahnbauer untersucht tödlichen Unfall in den USA
blue News: Walliser Achterbahnbauer untersucht tödlichen Unfall in den USA
20 Minuten: Hassan (42) starb auf Schweizer Achterbahn
blue News: Ist ein Mensch in den USA aus einer Schweizer Achterbahn gestürzt?