Mann stirbt auf Schweizer Achterbahn in US-Freizeitpark – Bolliger & Mabillard untersucht
Im Freizeitpark Six Flags Over Georgia ist ein 42-jähriger Besucher tödlich verunglückt, nachdem er aus der Achterbahn Goliath geschleudert wurde. Der Walliser Hersteller Bolliger & Mabillard untersucht den Vorfall aktiv.
Hassan Jihad Ibn Kariem starb am Montag bei dem Unfall. Weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei untersucht die Umstände des Vorfalls weiterhin.
Die Achterbahn Goliath wurde von Bolliger & Mabillard entwickelt und gebaut. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Monthey im Wallis. «Wir sind zutiefst betroffen von diesem tragischen Unfall. Unsere Gedanken sind bei der Familie und allen Betroffenen», erklärte die Firma. Olivier Bolliger äusserte sich gegenüber dem US-Sender ABC News «zutiefst bestürzt» über den Unfall.
Six Flags hat vorsorglich neun ähnliche Achterbahnen von Bolliger & Mabillard an anderen nordamerikanischen Standorten vorübergehend ausser Betrieb genommen. Zusätzlich wurde eine Achterbahn des inzwischen nicht mehr aktiven Schweizer Herstellers Giovanola stillgelegt. Die Six-Flags-Aktie fiel um über 14 Prozent.
Quellen
Tages-Anzeiger: Unglück in Georgia: Schweizer Achterbahnbauer untersucht tödlichen Unfall in den USA
blue News: Walliser Achterbahnbauer untersucht tödlichen Unfall in den USA
20 Minuten: Hassan (42) starb auf Schweizer Achterbahn
blue News: Ist ein Mensch in den USA aus einer Schweizer Achterbahn gestürzt?