Barcelona-Trainer Flick anerkennt PSG-Überlegenheit nach 2:4 in der Champions League
Barcelona-Trainer Hansi Flick hat nach dem 2:4 bei Paris Saint-Germain eingeräumt, dass PSG die bessere Mannschaft sei. Die Partie war von mehreren Verletzungen überschattet, und eine umstrittene Choreo könnte ein Nachspiel haben.
Barcelona verlor das Spitzenspiel der 3. Champions-League-Runde im Parc des Princes und musste seine Siegesserie aus den ersten elf Saisonspielen abgeben. Désiré Doué brachte PSG nach 38 Minuten in Führung, Xavi Espart glich für die Katalanen nach 55 Minuten aus. Lucas Hernandez traf nach einem Eckball zum 2:1, Lamine Yamal verkürzte mit einem Solo auf 2:2. Vitinha erzielte nach 81 Minuten die erneute Führung, Fabian Ruiz traf in der 86. Minute zum 4:2-Endstand. PSG und Liverpool sind damit die einzigen Teams mit der Maximalpunktzahl nach drei Spielen.
Die Partie war von Verletzungen geprägt. Ousmane Dembélé musste früh im ersten Durchgang mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden, bei Barcelona erwischte es kurz darauf Dani Olmo. Später mussten bei PSG auch Captain Marquinhos und Kvicha Kvaratskhelia verletzt vom Platz. Ferran Torres, der frühere Barcelona-Spieler, prüfte Torhüter Joan Garcia in den ersten Minuten nach seiner Einwechslung zweimal aus nächster Nähe und scheiterte in der zweiten Halbzeit am Pfosten.
Flick sagte nach der Partie: «PSG hat gezeigt, dass es eine bessere Mannschaft hat als wir.» PSG-Trainer Luis Enrique betonte: «Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir uns immer anpassen können. In der zweiten Halbzeit haben wir einige schwierige Momente überstanden.» Allzu grosse Euphorie wollte er nicht aufkommen lassen: «Entscheidend wird es erst im April.» Die europäische Presse lobte den Sieg von PSG überschwänglich.
Umstritten ist zudem das Verhalten der Pariser Fans: Eine Choreo sorgte für Kritik und könnte ein Nachspiel haben. Eine Woche zuvor hatte PSG auswärts bei Manchester City ebenfalls 4:2 gewonnen. Für Barcelona steht am Wochenende der Clasico gegen Real Madrid an.
Quellen
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