Selenski kritisiert Trump wegen Diesel-Abkommen mit Russland
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski fühlt sich von US-Präsident Donald Trump betrogen. Grund ist ein Dieselabkommen zwischen den USA und Russland, bei dem Russland über 300'000 Tonnen Diesel liefern soll und Trump dafür Sanktionen aussetzen will.
Selenski äusserte sich in einer britischen Talksendung zu dem Abkommen und sagte, das sei «nicht die richtige Seite der Geschichte». Er kritisierte den US-Präsidenten für diesen Kurs im Ukraine-Krieg.
Zugleich traf Selenski in London mit britischem Premierminister Andy Burnham zusammen. Grossbritannien will die Luftabwehrhilfe für die Ukraine beschleunigen. Die EU hat der Ukraine 2.86 Milliarden Euro für Drohnen, Luftabwehrsysteme und Raketen überwiesen.
Nach Beschwerden der Ukraine über Einschränkungen beim Satellitendienst von Space-X äusserte sich Elon Musk und sagte, die Kontrolle liege bei der US-Regierung. Unterdessen gab es russische Drohnenangriffe auf die westukrainische Grossstadt Luzk mit mindestens sechs Toten und etwa ein Dutzend Verletzten.
Quellen
Tages-Anzeiger: Ukraine-Krieg: Selenskyj fühlt sich von Trump wegen Diesel-Deal mit Russland verraten
Blick: Selenski fühlt sich von Trump verraten
SRF News: Krieg in der Ukraine – Selenski fühlt sich «betrogen» und kritisiert Trump
SRF News: Krieg in der Ukraine – Selenski kritisiert Präsident Trumps Kurs im Ukraine-Krieg