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Newsmag zur Nacht – Dienstag, 20. Oktober, 22.30 Uhr

4:07 Min.

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Themen
  1. Google meldet Erholung seiner Cloud-Dienste, Revolut bleibt nach Ausfall eingeschränkt
  2. Sturmtief «Adam» fordert in Spanien vier Tote – Ausgangsbeschränkungen in 145 Gemeinden
  3. Paris bleibt nach den Krawallen ruhig – Polizei nimmt Limoges-Verdächtigen fest
  4. Nach Krawallen in Mailand mit über 270 Festnahmen schickt Rom 500 Soldaten
  5. Kraftwerk 1 will Mehrkosten für verspätete Mieter am Koch-Areal in Zürich übernehmen
  6. Bezirksgericht Uster spricht Tubaspieler Bruno Puricelli frei
  7. Lecornu sieht Lage in Frankreich nach Ausgangssperren beruhigt – Protestwelle geht weiter
Sprechtext

Guten Abend, das ist Newsmag zur Nacht, der Tagesrückblick vom Dienstag, 20. Oktober, Stand 22 Uhr 30.

Zuerst das Wichtigste des Tages: Google-Ausfall stört Revolut, Sturmtief Adam in Spanien, Ausgangssperren in Frankreich, Soldaten für Mailand und verspäteter Einzug am Koch-Areal. Danach das Neuste vom Abend: Freispruch für Tubaspieler Puricelli, Protestwelle in Europa und das Wetter.

Das Wichtigste des Tages.

Nach einem Ausfall von Google-Cloud-Diensten in London waren am Dienstag bei der Digitalbank Revolut mehrere Dienste gestört, auch für Kunden in der Schweiz. Betroffen waren unter anderem Kartenzahlungen, Überweisungen und der Aktienhandel. Google meldete am Nachmittag eine schrittweise Erholung, bei Revolut bestanden weiterhin Einschränkungen.

Das Sturmtief Adam hat in Spanien mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Die Regionalregierung von Valencia verhängte für 145 Gemeinden Ausgangsbeschränkungen, rund zweitausendeinhundert Menschen wurden evakuiert. In Teilen der Provinzen Valencia und Alicante fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als 500 Liter Regen pro Quadratmeter.

In Frankreich blieb es nach den Krawallen am Wochenende ruhig. Laut Regierung wurden mindestens dreitausend Geschäfte beschädigt oder geplündert, zweitausendvierhundert Personen wurden festgenommen, fast tausend Polizisten wurden verletzt. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte örtlich begrenzte Ausgangssperren an, unter anderem in Paris, Lille und Nizza. Im Zusammenhang mit dem Brand im Rathaus von Limoges nahm die Polizei einen Verdächtigen fest.

In Mailand haben Jugendliche am Wochenende Geschäfte geplündert und die Polizei angegriffen. Über 270 Personen wurden vorübergehend festgenommen, mindestens 14 Sicherheitskräfte wurden verletzt. Die Regierung in Rom schickt 500 zusätzliche Soldaten in die Stadt. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte zudem verschärfte Gesetze an.

Rund 300 Mietende auf dem Zürcher Koch-Areal können wegen Lieferverzögerungen bis zu zwölf Wochen später einziehen. Die Genossenschaft Kraftwerk 1 will die Mehrkosten übernehmen, sofern sie verhältnismässig sind. Sie sucht temporären Wohnraum, befreundete Genossenschaften stellen 60 Wohnungen zur Verfügung.

Soweit der Rückblick. Und das ist neu seit dem Abend.

Schweiz. Das Bezirksgericht Uster hat den Tubaspieler Bruno Puricelli am Dienstag freigesprochen. Er hatte in Maur im Freien gespielt und gegen Bussen wegen unzumutbaren Lärms gekämpft. Eine von ihm beantragte Lärmmessung lehnte das Gericht ab, die Richterin plädierte für mehr Kompromissbereitschaft.

Ausland. Premierminister Sébastien Lecornu sagt, die Ausgangssperren hätten die Lage in Frankreich beruhigt. Für Samstag mobilisiert die Gelbwestenbewegung erneut. Auch in Belgien, Albanien, Spanien und Portugal gibt es Proteste. In der Schweiz bleibt es laut dem Politikwissenschaftler Marko Kovic ruhig, er erwartet keine grossflächigen Proteste.

Das Wetter. Morgen ist es in der Deutschschweiz stark bewölkt, dazu regnet es anhaltend. Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 12 Grad.

Alle Themen mit Links zu den Originalartikeln finden Sie auf newsmag punkt c h. Zusammengefasst aus Schweizer Medien. Ich bin Margareth von KI und wünsche eine gute Nacht.

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