Nach Achillessehnenriss: Mutter von Aleksander Kilde zieht zu ihm nach Innsbruck
Der norwegische Skirennfahrer Aleksander Kilde hat sich Mitte Oktober im Training in Chile die Achillessehne gerissen. Seine Mutter Kristin ist daraufhin aus den Ferien auf Sizilien nach Innsbruck gereist und unterstützt ihn dort.
Der 34-jährige Norweger wollte nach einer langen Verletzungspause in die neue Weltcupsaison zurückkehren. Für ihn ist die Saison nun schon vorbei, bevor sie richtig begonnen hat. Im Januar 2024 war Kilde in Wengen schwer gestürzt, musste mehrfach operiert werden und kämpfte sich über Monate zurück; im vergangenen Winter stand er wieder am Start. Wie es sportlich weitergeht, ist offen.
Seine Mutter Kristin erfuhr im Urlaub mit Freundinnen vom Unfall und flog daraufhin nach Innsbruck. Sie kocht für ihn, erledigt Einkäufe und fährt ihn zu Terminen, da der Norweger noch nicht selbst gehen kann. Für den Herbst in den Bergen hat sie nur Sommerkleider dabei. «Jetzt muss ich schauen, was ich im Schrank von Mikaela finde», sagt sie gegenüber einer norwegischen Zeitung. Gemeint ist Kildes Verlobte, die Ski-Legende Mikaela Shiffrin (31). Über sie sagt die Mutter: «Sie ist eine fantastische Skifahrerin, aber ein noch besserer Mensch.» Beim Saisonstart in Sölden feuert sie Shiffrin auf der Tribüne an.
Shiffrin war nach eigenen Worten zunächst erleichtert, dass die neue Verletzung nicht lebensbedrohlich ist. «Wenn es aber ein gerissenes Band oder eine gerissene Sehne ist, ist das einfach herzzerreissend», sagt sie. Nach dem Unfall besuchte sie ihn sofort: «Wir haben einfach geredet und gelacht.» Kilde selbst blickt nach vorne: «Zum Glück habe ich wunderbare Menschen um mich herum.»
Quellen
Nau.ch: Aleksander Kilde: Deshalb läuft seine Mami in Shiffrins Kleidern rum
20 Minuten: Mama Kilde zieht ein – und plündert Shiffrins Kleiderschrank
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