SRF-Wetterfrosch Gaudenz Flury moderiert das Wetter mit Jugendwörtern
SRF-Meteorologe Gaudenz Flury hat die Wetterprognose am Dienstagabend mit den neu gewählten Jugendwörtern der Deutschschweiz moderiert.
Statt einer schnörkellosen Wetteransage verwendete Flury die drei beliebtesten Jugendwörter der Deutschschweiz: «Würd mi», «Nöd so deep» und «Peak». Hochnebel sei «nöd so deep», und das Wetter auf den Berggipfeln sei «peak». Zum Schluss wünschte er mit dem Davoser Ausdruck «hübscher Abend» einen schönen Abend. Flury teilte den Ausschnitt selbst auf Instagram und kommentierte ihn selbstironisch mit «Wie cringe ist das? Peak!».
Anlass ist die erstmalige Wahl eines Jugendworts für die ganze Schweiz, die in allen vier Landessprachen stattfand. Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren konnten Vorschläge einreichen. In der Deutschschweiz kürte eine Jugendjury drei Favoriten. Auf Platz eins steht «Würd mi», das so viel wie «Das würde mich nerven» bedeutet. Platz zwei belegt «Nöd so deep», sinngemäss «Nimm es nicht so ernst». «Peak» steht im Jugendjargon für etwas besonders Gutes.
Flury ist seit Juni Nachfolger von Thomas Bucheli (65), der Ende Mai in den Ruhestand ging. Bereits zum «Groundhog Day» zeigte er seinen Humor: Statt eines Murmeltiers liess er einen Plüsch-Affen namens «Phil» entscheiden und verkündete, dass noch sechs Wochen Winter bevorstünden. Als einmal der Grafikcomputer ausfiel, zeigte er ausgedruckte Wetterkarten und kommentierte trocken: «Heute kommt das Wetter analog.»
Quellen
Nau.ch: «Meteo»-Chef Flury wirft mit Jugendwörtern um sich
Blick: Lustiger «Meteo»-Auftritt von Gaudenz Flury
Blick: «Im Hochnebel dinne, do wür’s mi»
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