Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen nach Laserattacke auf Rettungsheli in Reinach AG

Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen zur Laserattacke auf die Besatzung eines Rettungshelikopters in Reinach AG. Drei Crewmitglieder erlitten am Samstagabend leichte Augenverletzungen, die Fahndung blieb erfolglos.

Die Rettungspiloten der Alpine Air Ambulance (AAA) waren am Samstag gegen 19 Uhr wegen eines dringenden medizinischen Notfalls in Reinach AG ausgerückt. Kurz vor 19.15 Uhr setzte der Helikopter zur Landung an. Dabei wurde die vierköpfige Crew durch einen grünen Laserstrahl stark geblendet. Der Einsatz konnte laut dem Unternehmen dennoch wie geplant und erfolgreich abgeschlossen werden.

Drei der Crewmitglieder erlitten leichte Augenverletzungen und liessen sich ärztlich behandeln. Die Kantonspolizei Aargau leitete nach dem Vorfall umgehend eine Fahndung im betroffenen Gebiet ein, die erfolglos verlief. Nun sucht die Polizei Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur unbekannten Täterschaft machen können. Hinweise nimmt der Stützpunkt Unterkulm (Telefon 062 768 55 00, E-Mail stuetzpunkt.unterkulm@kapo.ag.ch) oder jeder andere Polizeiposten entgegen.

Die AAA verurteilt den Vorfall scharf. Die Attacke sei nicht nur illegal, sondern stelle einen gefährlichen Eingriff in die Luftfahrt dar. «Die Laserattacke auf den AAA-Heli war hochgefährlich, denn sie erfolgte in der Landephase, einem der kritischsten Abschnitte während eines Fluges», schreibt das Unternehmen. Da die Besatzung in dieser Phase hoch konzentriert sei, seien die Piloten bei der Landung besonders anfällig für optische Störungen.

Quellen

blue News: Laser blendet Rettungshelikopter-Besatzung – drei Personen verletzt

Tages-Anzeiger: Zeugen gesucht: Rettungsheli-Besatzung in Reinach AG mit Laserpointer verletzt

Nau.ch: Rettungsheli-Besatzung in Reinach AG mit Laserpointer verletzt

20 Minuten: Rettungsheli-Crew mit Laser geblendet – Polizei sucht Zeugen

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