Bei einem Zugunglück in Spanien kommen 64 Menschen ums Leben
Am Mittwochmorgen sind in Spanien zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestossen, dabei starben bis am Nachmittag 64 Menschen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hatte noch keine Informationen über mögliche Schweizer Opfer.
Die Züge stiessen am Morgen nahe Urda in der Provinz Toledo rund 130 Kilometer südlich von Madrid zusammen. Die Zahl der Schwerverletzten wurde mit rund 50 angegeben. Die Behörden rechnen mit weiteren Toten, weil es bislang nicht möglich war, bis ins Innere aller Waggons vorzudringen.
Das EDA teilte auf Anfrage mit, dass Abklärungen im Gang seien. Die Vertretung der Schweiz in Madrid stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort.
Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich auf der Plattform X «zutiefst bestürzt». «Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und den Verletzten», schrieb er. In diesen schweren Stunden stehe die Schweiz dem spanischen Volk zur Seite und bekunde ihre uneingeschränkte Solidarität.
Quellen
Nau.ch: Bund hat keine Angaben zu Schweizer Unglücksopfern in Spanien
blue News: Bund hat keine Angaben zu Schweizer Unglücksopfern in Spanien
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