Volvo plant für 2027 ein günstigeres Elektroauto für Europa und spart gleichzeitig
Volvo kündigt für 2027 ein neues, erschwingliches Elektroauto für Europa an. Gleichzeitig zwingt ein Verlust im dritten Quartal 2026 den Konzern zu einem harten Sparkurs mit Stellenabbau.
Volvo plant ein neues vollelektrisches Modell, das ein grösseres und preisgünstigeres Marktsegment in Europa bedienen soll. Wie der schwedische Hersteller im Oktober im Rahmen seiner Quartalszahlen mitteilte, sollen die ersten Kundenfahrzeuge nach dem Sommer 2027 ausgeliefert werden. Die Produktoffensive sieht insgesamt 13 neue Fahrzeuge bis Ende 2030 vor, davon bereits drei bis 2027: ein neues Modell für Europa und zwei speziell für China.
Technisch basiert das Fahrzeug auf der SPA3-Plattform, die bereits im neuen Premium-Mittelklasse-SUV EX60 eingesetzt wird. Die für Elektroautos entwickelte Architektur soll flexiblere Fahrzeugentwicklung und niedrigere Produktionskosten ermöglichen. Welche weiteren technischen Lösungen übernommen werden, ist noch nicht spezifiziert. Angaben zu Batteriegrösse, Reichweite und Ladeleistung fehlen ebenso wie Preis, Vorstellungstermin und endgültiges Design.
Branchenberichte bringen das Fahrzeug mit dem Namen EX50 in Verbindung. Demnach soll das Elektro-SUV länger und höher ausfallen als der EX40 und in den USA ab Herbst 2027 angeboten werden; ein niedrigerer Einstiegspreis als beim EX40 wurde genannt. Eine offizielle Bestätigung der Modellbezeichnung, der Abmessungen oder der Preise liegt nicht vor. Für Europa ist ein Ersatz des EX40 nicht angekündigt, dieser wurde 2026 überarbeitet.
Die neue Modellgeneration soll unter anderem die Produktionskosten senken und die Profitabilität des Elektroautogeschäfts verbessern, obwohl die Auftragsbücher für den neuen EX60 voll sind.
Quellen
ecomento.de: Volvo EX50 für 2027 erwartet: Neues Elektro-SUV auf SPA3-Plattform
electrive.net: Groß und günstig: Volvo kündigt neues Volumenmodell für Europa an
Mehr auf Newsmag
Schweizer Startup bringt Katzenklappe mit Gesichtserkennung auf den Markt
FBI ruft Firmen auf, Ein- und Auszahlungen bestimmter Adressen zu blockieren
Grünen-Präsidentin Mazzone geht auf Distanz zu Amaudruz und will Kandidierende anhören
Nach dem Zugunglück bei Urda ist die Hälfte der Todesopfer identifiziert
