Hacker wollten Kühlräume französischer Blutlager auf 110 Grad aufheizen

Hacker wollten in Frankreich Kühlräume von Blutlagern auf bis zu 110 Grad aufheizen. Ein Techniker bemerkte den Temperaturanstieg rechtzeitig, und nach Angaben des Blutspendedienstes EFS hat der Vorfall keine Folgen für die medizinische Versorgung.

Kurz gesagt

Hintergrund

Seit Oktober kommt es in Europa zu einer Serie von Angriffen auf vernetzte Kühlanlagen. In Deutschland, Schweden, Belgien und Irland manipulierten Kriminelle die Kälteanlagen hunderter Supermärkte, sodass Ware verdarb und Millionenschäden entstanden. Der Angriff auf Frankreich richtete sich gegen Kühlkammern, in denen Spenderproben und Blutplasma gelagert werden. Sicherheitsexperten vermuten am ehesten staatliche Akteure hinter den Angriffen, Lösegeldforderungen sind bislang keine eingegangen.

So hat sich das Thema entwickelt

Wo sich die Quellen unterscheiden

20 Minuten schreibt am 4. November, Schweizer Supermarktketten hätten bereits Angriffe verzeichnet. SRF News nennt dagegen keine bekannten Cyberangriffe auf Kühlsysteme in Schweizer Supermärkten.

Artikel zum Thema

20 Minuten: Hacker zielen auf Spenderblut: So ist die Schweiz gewappnet

SRF News: Hintergründe unklar – Hackerangriff auf Kühlsysteme: Blutbanken in Frankreich betroffen

Tages-Anzeiger: Nach Angriff auf Kühlschränke: Frankreich wehrt Cyberangriff auf drei Blutlager ab

heise online: Nach Gefriertruhen-Attacken: Jetzt Blutbank-Kühlung im Visier

20 Minuten: Jetzt nehmen die Hacker Blutspenden ins Visier

blue News: Hacker drehen Kühlräume mit Blutplasma auf 110 Grad

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