Herabstürzende Felsen in Kappadokien töten mindestens drei Menschen

In der türkischen Tuffsteinlandschaft Kappadokien sind mindestens drei Menschen durch abgestürzte Felsbrocken getötet worden. Fünf weitere Personen wurden verletzt.

Justizminister Akın Gürlek erklärte, die Suche nach möglicherweise weiteren Verschütteten am Unfallort dauere an. Es gibt auch Vermisste. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Freilichtmuseums Göreme. Die Staatsanwaltschaft von Nevsehir hat Ermittlungen aufgenommen.

Der Gouverneur von Nevsehir erklärte, heftige Regenfälle hätten den Erdrutsch ausgelöst. Die durch Erosion geformte Felsenlandschaft mit den sogenannten «Feenkaminen» ist ein beliebtes Reiseziel, und in der Region werden Heissluftballonfahrten angeboten. In der Türkei regnet es in mehreren Regionen im Westen und Südwesten des Landes seit Tagen stark. Die Behörden hatten bereits vor Überflutungen, Erdrutschen und Überschwemmungen gewarnt.

Quellen

Blick: Felssturz tötet drei Personen in türkischer Ferienregion

Tages-Anzeiger: Unglück in der Türkei: Herabstürzende Felsen töten mindestens drei Menschen

Nau.ch: Türkei: Zwei Tote durch abgerutschten Felsen in Kappadokien

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