Berner Chauffeur muss 1150 Franken zahlen, nachdem Öl in einen Bach gelangt ist

Ein 62-jähriger Chauffeur aus dem Kanton Bern muss 1150 Franken bezahlen, weil er den Ablasshahn einer Mulde offen liess und ein Wasser-Öl-Gemisch in einen Bach gelangte.

Der Chauffeur sollte bei einem Energieunternehmen eine leere Mulde anliefern und eine gefüllte Mulde abtransportieren. Auf dem Areal stand zusätzlich eine weitere Mulde, die ihm nicht zugewiesen war. Sie enthielt Stromkabel und angesammeltes Regenwasser. Der Mann öffnete deren Ablasshahn und liess ihn offen, als er weiterfuhr.

Statt nur Regenwasser lief ein Gemisch aus Wasser und Öl aus der Mulde. Es gelangte über einen Schacht in einen Bach, der in die Aare mündet. Ende September 2025 bildete sich dort ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche.

Wegen Widerhandlung gegen das Gewässerschutzgesetz wurde der Mann für schuldig erklärt. Im Strafbefehl heisst es: «Eine vorgängige Kontrolle des Muldeninhalts hätte den Austritt des Wasser-Öl-Gemischs und die Gefahr einer Gewässerverunreinigung verhindern können.» Zudem erhielt er eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 130 Franken, was 2600 Franken ausmacht. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Quellen

blue News: Berner Chauffeur lässt Öl in Bach laufen – jetzt erhält er teure Rechnung

20 Minuten: Ein Dreh am Ablasshahn der Mulde kostet Chauffeur 1150 Franken

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