KOF-Konjunkturbarometer sinkt im Oktober auf 107,6 Punkte – Aussichten bleiben robust

Das KOF-Konjunkturbarometer ist im Oktober 2026 um 1,5 auf 107,6 Punkte gesunken. Die Aussichten für die Schweizer Konjunktur bleiben laut dem KOF Institut robust.

Das KOF Institut der ETH Zürich teilte am Freitag mit, dass der Vormonatswert von 109,1 Punkten bestätigt wurde. Der Frühindikator hat sich nach den Anstiegen der vorherigen Monate wieder leicht eingetrübt, liegt aber deutlich über seinem mittelfristigen Durchschnitt von 100 Punkten. Die von der Nachrichtenagentur AWP befragten Ökonomen hatten Werte zwischen 105,0 und 109,6 Punkten erwartet.

Der Rückgang zeigt sich bei den meisten Indikatorengruppen. Die Auslands- und die Konsumnachfrage schwächen sich leicht ab. Auf der Entstehungsseite stehen insbesondere die übrigen Dienstleistungen sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister unter Druck. Positive Signale kommen dagegen aus dem Verarbeitenden Gewerbe: Die Metallindustrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelproduzenten legen zu, während die Indikatoren der Papier- und Druckindustrie rückläufig sind.

Im Produzierenden Gewerbe entwickeln sich die Subindikatoren uneinheitlich. Die Vorproduktesituation und die Wettbewerbslage geben nach, während sich die Aussichten für Exportwirtschaft, Produktionstätigkeit und Produktionshemmnisse verbessern.

Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein vorlaufender Sammelindikator. Es basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren und soll zeigen, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickelt.

Quellen

zentralplus: Konjunkturaussichten bleiben solide

blue News: Schweizer Konjunkturaussichten bleiben robust

Nau.ch: Schweizer Konjunkturaussichten bleiben robust

Mehr auf Newsmag

VW setzt Entwicklung des elektrischen ID. Golf wegen Finanzlage vorübergehend aus

FBI ruft Firmen auf, Ein- und Auszahlungen bestimmter Adressen zu blockieren

Grünen-Präsidentin Mazzone geht auf Distanz zu Amaudruz und will Kandidierende anhören

Nach dem Zugunglück bei Urda ist die Hälfte der Todesopfer identifiziert