Irans Präsident warnt in Moskau vor schweren Schocks auf den Weltmärkten

Irans Präsident Massud Peseschkian hat angesichts des militärischen Konflikts mit den USA vor gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft gewarnt. Er äusserte sich auf einem Gipfel der Gas-Exportländer in Moskau.

Peseschkian sagte: «Heute betreffen die militärischen Interventionen der USA in der Region des Persischen Golfs nicht nur die regionalen Akteure, sondern stören durch die Verursachung schwerwiegender Schocks auch die Prozesse der Preisbildung, der Energieversorgung und des Energietransports.» Kremlchef Wladimir Putin kritisierte am Wirtschaftsforum die Sanktionen gegen den iranischen Energiesektor. Diese hätten extrem schädliche Konsequenzen für alle, darunter Produzenten und Verbraucher. Er forderte ein Ende der Konflikte.

Die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite ist in den vergangenen Wochen wieder gewachsen. Mehrere Staaten, darunter Russland, wollen zwischen Teheran und Washington vermitteln. Vergangene Woche besuchte der russische Aussenminister Sergej Lawrow Teheran.

Für die Staatsführung im Iran ist der Kreml ein wichtiger Verbündeter. Teheran erhofft sich im Krieg vor allem militärische Unterstützung. Seit Jahren versucht der Iran, moderne Kampfflugzeuge und Flugabwehrsysteme aus Russland zu erwerben. Russlands Möglichkeiten zur militärischen Unterstützung sind durch den Krieg in der Ukraine jedoch eingeschränkt.

Quellen

Nau.ch: Irans Präsident warnt vor Schocks auf den Weltmärkten

blue News: Irans Präsident warnt vor Schocks auf den Weltmärkten

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