Spanischer Verband büsst Barcelona mit 602 Euro wegen Kontakts zu Julián Álvarez

Der spanische Fussballverband RFEF hat den FC Barcelona wegen unerlaubter Kontaktaufnahme mit dem argentinischen Nationalspieler Julián Álvarez mit einer Geldstrafe von 602 Euro belegt. Barça will die Busse nicht bezahlen und hat Berufung angekündigt.

Atlético Madrid hatte Ende Juli 2026 Beschwerde eingereicht. Der Hauptstadtklub warf Barcelona vor, mit Álvarez verhandelt zu haben, ohne zuvor schriftlich an den Verein heranzutreten, bei dem der Stürmer noch bis 2030 unter Vertrag steht. Der Streit hatte sich im Sommer zugespitzt, nachdem Álvarez bei der WM in den USA einen Wechsel ins Gespräch gebracht hatte.

Die Strafe stützt sich auf Artikel 133 des Verbandsreglements, der Verstösse gegen geringfügige Regelpflichten ahndet. Barça bezeichnet die Summe als «lächerlich gering». Der Klub lehnt die Zahlung dennoch aus grundsätzlichen Gründen ab, da er überzeugt ist, sich korrekt verhalten zu haben.

Quellen

blue News: Barcelona muss im Fall Alvarez «lächerliche» Busse bezahlen – und weigert sich trotzdem

Tages-Anzeiger: Kurioses Strafmass in Spanien: Lächerliche Busse für Barcelona

SRF News: Wegen Kontakt zu Alvarez – Barcelona kassiert 602 Euro Strafe – und will nicht zahlen

Blick: Barça kassiert Mini-Busse im Fall Álvarez

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