Russland greift nach ukrainischen Angaben weiter die Energieinfrastruktur an
Die russischen Streitkräfte setzen nach Angaben aus Kiew ihre Angriffe auf den ukrainischen Energiesektor fort. Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von täglichen Treffern und grossen Schäden.
Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videoansprache, die russische Operation gegen die Stromerzeugung, die Netze und die Stromverbindungen dauere an. Vielerorts seien die Notdienste im Einsatz, um die Versorgung wiederherzustellen.
Weitere russische Angriffe sorgten immer wieder für Unterbrechungen der Arbeiten und für neuen Stromausfall. «Die Russen haben keinen einzigen Schritt zur Deeskalation im Energiesektor unternommen», sagte Selenskyj.
Die Ukraine baue unterdessen ihre Kapazitäten für Fernangriffe mit Kampfdrohnen aus. Russische Anlagen auf der Linie von der Jamal-Halbinsel bis tief nach Westsibirien hinein seien inzwischen in Reichweite, schrieb Selenskyj auf Facebook. Er kündigte den Ausbau dieser Fernkampfeinheiten an. Die ukrainischen Fernkampf-Kapazitäten seien «echte Garanten» der Unabhängigkeit und würden auch nach dem Krieg eine langfristige Sicherheitsgarantie bleiben.
Quellen
Nau.ch: Selenskyj: Russland greift weiter den Energiesektor an
blue News: Selenskyj: Russland greift weiter den Energiesektor an
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