Micasa streicht 70 Stellen und will Lieferanten bald wieder fristgerecht zahlen

Nach der Übernahme durch eine Investorengruppe um Toni Shala baut die Möbelkette Micasa 70 Stellen ab. Wegen Verzögerungen bei Lieferantenzahlungen will das Unternehmen nun verbindliche Vereinbarungen treffen und die Zahlungen wieder fristgerecht leisten.

Das Thema ging weiter: Micasa-Eigentümer Toni Shala will Auslieferungen selbst übernehmen (5. Nov. 2026)

Kurz gesagt

Hintergrund

Micasa gehörte bis Februar 2025 zur Migros, dann übernahmen der damalige CEO Philipp Agustoni und der damalige COO Manuel Landolt die Möbelkette im Rahmen eines Management-Buyouts, unterstützt von der Investmentgesellschaft Rethink und privaten Investoren. Seit September 2025 führt die neu gegründete Micasa AG das Geschäft eigenständig. Die Ablösung von Migros und der Aufbau eigener IT-, Logistik- und Servicestrukturen belasteten Micasa stark, dabei kam es zu den Zahlungsverzögerungen bei Lieferanten.

So hat sich das Thema entwickelt

Artikel zum Thema

zentralplus: Stellenabbau bei Möbelhauskette Micasa

Nau.ch: Micasa baut 70 Stellen ab

20 Minuten: Neue Micasa-Besitzer: Vier Filialen zu – 70 Stellen fallen weg

Blick: Bei Micasa fallen 70 Stellen weg

Mehr auf Newsmag

Nach Tech-Absturz stabilisieren sich die US-Börsen – wohl auch dank Jobzahlen

Rieter ernennt Georg Stausberg zum CEO – Daniel Lippuner tritt Posten nicht an

Nach Zugunglück in Spanien ermittelt EU-Staatsanwaltschaft wegen möglichen Betrugs

Nach den Midterms: Demokraten führen den Kongress, Republikaner suchen neuen Kurs