US-Justiz ermittelt wegen Namensvetter von Senator Dan Sullivan in Alaska

Die US-Justiz hat eine Strafuntersuchung im Bundesstaat Alaska bestätigt. Im Zentrum steht der parteilose Senatskandidat Daniel J. Sullivan, dessen Name fast identisch ist mit jenem des republikanischen Amtsinhabers Daniel S. Sullivan.

Wenige Tage vor den Zwischenwahlen in den USA hat die Justiz die Untersuchung bestätigt. Der parteilose Daniel J. Sullivan kandidiert für den Senat, und auf dem Wahlzettel steht auch der bisherige republikanische Senator Daniel S. Sullivan, der erneut antritt.

Laut Berichten sollten mit gezielt rekrutierten Kandidaten Stimmen vom republikanischen Senator abgezogen werden. Einem Bericht zufolge soll das Wahlkampfteam der demokratischen Kandidatin Mary Peltola den parteilosen Namensvetter zur Kandidatur bewegt haben. Peltola wird verdächtigt, von der Strategie gewusst zu haben. Einer Recherche zufolge handelt es sich um ein manipulatives Manöver der Demokraten, das den Republikanern in die Hände spielen könnte. Daniel J. Sullivan sagte, er habe nicht vor, die Leute auszutricksen.

Alaska könnte bei den US-Midterms über die Senatsmehrheit entscheiden. Als Faktoren für die Stimmung im Bundesstaat werden hohe Heizkosten und frustrierte Trump-Wähler genannt.

Quellen

zentralplus: US-Justiz ermittelt wegen Namensvetter

blue News: Midterms 2026: Warum das Senatsrennen in Alaska für Trump heikel ist

NZZ: Die Trickserei mit Dan Sullivan: Die Demokraten stellten in Alaska einen Doppelgängerkandidaten auf

Blick: Strategische Tricks im US-Senatsrennen in Alaska enthüllt

Tages-Anzeiger: Midterms in Alaska: Sullivan gegen Sullivan: «Ich habe nicht vor, die Leute auszutricksen»

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