BAK Economics erwartet für den Winter wieder moderates Wachstum bei Logiernächten

Die Logiernächte im Schweizer Tourismus sind im Sommer erstmals seit der Covid-19-Pandemie zurückgegangen. Für den Winter 2026/27 erwarten die Ökonomen von BAK Economics wieder ein moderates Wachstum.

Die Prognosen wurden im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) erstellt und am Dienstag publiziert. Demnach steigen die Logiernächte im Winter 2026/27 um 0,9 Prozent auf 18,9 Millionen. Im Sommer hatten die Übernachtungen um 0,8 Prozent auf knapp 25 Millionen abgenommen, nach zuvor mehreren Rekorden.

Belastet wird der Tourismus weiterhin durch den Iran-Krieg. Dieser habe den internationalen Flugverkehr erheblich beeinträchtigt, und die gestiegenen Kerosinpreise hätten Flugreisen deutlich verteuert. Der Nahost-Konflikt dämpfe die Nachfrage aus den Fernmärkten, vor allem aus Asien, weiterhin.

Für den Sommer 2027 erwartet BAK Economics gesamthaft ein Plus bei den Logiernächten von 1,3 Prozent. Die Nachfrage aus den Fernmärkten dürfte sich mit einem Plus von 3,3 Prozent erholen, die Gästezahlen aus Asien bleiben aber unter dem Niveau von vor Kriegsausbruch. Im Gesamtjahr 2027 rechnen die Ökonomen mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent auf 44,2 Millionen Logiernächte.

Für 2028 wird ein Plus von 1,3 Prozent auf 44,8 Millionen Logiernächte erwartet. Die touristische Nachfrage dürfte dann mit der weiteren Normalisierung des Flugverkehrs an Dynamik gewinnen.

Quellen

Nau.ch: Schweizer Tourismus dürfte sich im Winter leicht erholen

blue News: Schweizer Tourismus dürfte sich im Winter leicht erholen

Tages-Anzeiger: Schweizer Tourismus: Logiernächte gehen erstmals seit der Pandemie zurück

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