Nach dem 0:5 im DFB-Pokal wächst der Druck auf Union-Trainer Mauro Lustrinelli
Nach dem 0:5 von Union Berlin beim 1. FC Köln im DFB-Pokal steigt die Kritik an Trainer Mauro Lustrinelli. Rapper und Union-Fan Finch fordert Konsequenzen, Kommentatoren-Legende Béla Réthy rechnet mit dem Team ab.
Union Berlin verlor das Pokalspiel in Köln 0:5 und schied aus. Schon in der Bundesliga hatte das Team in Leverkusen vier und in München sieben Gegentore kassiert. Nach sieben Runden liegt Union mit sechs Punkten auf Rang 17.
Rapper Finch, mit bürgerlichem Namen Nils Wehowsky, steht regelmässig im Stadion An der Alten Försterei. Auf Instagram schrieb er unter einem Beitrag des Klubs: «Sorry, aber man sieht seit Wochen kein Konzept, keine Struktur und vor allem keine Schritte nach vorn.» Er hoffe, dass die Verantwortlichen «rechtzeitig die Reissleine ziehen und nicht erst zur Winterpause, wenn wir mit neun Punkten Rückstand auf dem Abstiegsplatz stehen». Sein Kommentar erhielt in kurzer Zeit Hunderte Likes. Ein Nutzer verwies dagegen darauf, dass Union gegen Dortmund und Augsburg gepunktet hat.
Auch Kommentatoren-Legende Béla Réthy äusserte sich kritisch zum Fussball der Berliner. Lustrinelli trainiert Union seit Juli und stand zuvor beim FC Thun an der Seitenlinie. Der Verein hält noch an ihm fest. Am Sonntag um 15.30 Uhr trifft Union in der Bundesliga erneut auf Köln; eine Niederlage könnte Lustrinelli den Job kosten. Vor diesem Spiel äussert sich auch Lustrinelli selbst.
Quellen
blue News: «Das ist Folter»: TV-Legende leidet – Rapper fordert Rauswurf von Lustrinelli
Nau.ch: Es wird eng: Union-Rapper fordert Mauro Lustrinelli zu Rücktritt auf
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