Laser blendet Crew eines Rettungshelikopters in Reinach AG – drei leicht verletzt

Die Besatzung eines Rettungshelikopters der Alpine Air Ambulance ist am Samstagabend in Reinach AG kurz vor der Landung mit einem grünen Laser geblendet worden. Drei der vier Crewmitglieder erlitten leichte Augenverletzungen.

Der Helikopter war wegen eines dringenden medizinischen Notfalls um etwa 19 Uhr in die Ortschaft ausgerückt. Trotz der Blendung konnte der Einsatz laut dem Unternehmen wie geplant und erfolgreich abgeschlossen werden. Drei Crewmitglieder mussten sich anschliessend sofort in ärztliche Behandlung begeben.

Die Alpine Air Ambulance bezeichnet die Attacke als illegal und als gefährlichen Eingriff in die Luftfahrt. Die Landephase sei einer der kritischsten Abschnitte eines Fluges, und die Besatzung sei dann besonders konzentriert und entsprechend anfällig für optische Störungen. «Die Laserattacke auf den AAA-Heli war hochgefährlich», heisst es im Unternehmen. Für solche Attacken drohten hohe Strafen. Vorfälle dieser Art würden konsequent zur Anzeige gebracht. Ernst Hilfiker von der Alpine Air Ambulance sagte, für die Crew sei der Vorfall «ein einschneidendes Erlebnis». In den allermeisten Fällen geschehe so etwas vorsätzlich.

Die Kantonspolizei Aargau leitete unmittelbar nach dem Vorfall eine Fahndung ein, die ohne Ergebnis blieb. Die Ermittlungen dauern an.

Quellen

Tages-Anzeiger: Vorfall im Kanton Aargau: Laser blendet Rettungsheli-Crew – drei Verletzte

Nau.ch: «Meist vorsätzlich»: Rettungsheli in Reinach AG von Laser geblendet

blue News: Laser blendet Rettungshelikopter bei Landung – drei Crewmitglieder verletzt

Blick: Laserattacke auf Helikopter bei Rettungseinsatz

20 Minuten: Crew von Rettungsheli mit Laser geblendet – drei Verletzte

Mehr auf Newsmag

Grünen-Präsidentin Mazzone geht auf Distanz zu Amaudruz und will Kandidierende anhören

Cassis führt nach Nordkorea auch Gespräche in Seoul – Büro kostet 900’000 Franken pro Jahr

FBI ruft Firmen auf, Ein- und Auszahlungen bestimmter Adressen zu blockieren

Nach dem Zugunglück bei Urda ist die Hälfte der Todesopfer identifiziert