Irans Aussenminister sieht derzeit keine Notwendigkeit für Treffen mit den USA
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi sieht derzeit keine Notwendigkeit für ein Treffen mit US-Vertretern. Die Führung in Teheran prüft ein Schreiben von US-Vizepräsident JD Vance.
Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, unter den gegenwärtigen Umständen gebe es dafür keine Notwendigkeit. Die Bedingungen des Irans seien klar, und die Beratungen mit Vermittlern dauerten an. Araghtschi bezeichnete den Versuch, die Tür für einen Dialog und ein umfassenderes Verständnis zu öffnen, als positiven Schritt. Sollte es aber das Ziel Washingtons sein, Zwietracht zu säen, wäre dies ein weiterer Fehler.
Nach Informationen aus US-Medienberichten sondiert Vance mit dem Schreiben bei Mohsen Resai, dem Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Möglichkeiten für Verhandlungen. Die US-Regierung will laut diesen Berichten prüfen, ob sich geplante Militärschläge gegen den Iran diplomatisch abwenden lassen. Laut einem US-Regierungsbeamten macht Vance die Einbeziehung des iranischen Atomprogramms zur Bedingung für Verhandlungen.
Quellen
Nau.ch: Irans Aussenminister: Keine Notwendigkeit für USA-Treffen
SRF News: Krieg im Nahen Osten – Iran: Derzeit keine Notwendigkeit für Treffen mit US-Vertretern
Mehr auf Newsmag
Nach dem Zugunglück bei Urda ist die Hälfte der Todesopfer identifiziert
EZB-Präsidentin Christine Lagarde tritt am 7. Februar 2027 vorzeitig zurück
FBI ruft Firmen auf, Ein- und Auszahlungen bestimmter Adressen zu blockieren
Grünen-Präsidentin Mazzone geht auf Distanz zu Amaudruz und will Kandidierende anhören
