Rapper Haftbefehl veröffentlicht während seiner Reha einen neuen Song
Der Rapper Haftbefehl hat mit «GEN 100» zusammen mit Milonair einen neuen Song veröffentlicht, während er sich in Reha-Behandlung befindet. Ein Hinweis im Musikvideo zeigt, dass künstliche Intelligenz zum Einsatz kam.
Der rund zweiminütige Track erschien in der Nacht auf Freitag, gleichzeitig wurde ein Musikvideo auf Youtube veröffentlicht. Er setzt auf harte Beats. In der Hook rappt Haftbefehl: «Ich bin kein Deutscher, nein, ich bin 069er.» Die Zahlen stehen für die Telefonvorwahl von Offenbach und Frankfurt am Main. Eine Zeile widmet sich seiner Sucht: «Ich mach’ meistens Party, in der Nase hab’ ich Teufelsläuse.» Wann der Track aufgenommen wurde, ist nicht bekannt.
Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, stammt aus Offenbach und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart. Auf Youtube ist das Video mit einem Hinweis versehen, dass künstliche Intelligenz eingesetzt wurde. In welchem Umfang, ist nicht bekannt.
Anfang Oktober musste der Rapper nach einem lebensgefährlichen Kokain-Rückfall in einer Zürcher Klinik behandelt werden. Berichten zufolge lag er mehrere Tage im künstlichen Koma und wurde künstlich beatmet. Am 19. Oktober wurde bekannt, dass er das Spital verlassen konnte. Seine Behandlung setzt er in einer Reha-Klinik in der Nähe von Zürich fort, deren genauer Standort geheim gehalten wird.
Kurz zuvor war ein Foto aufgetaucht, das ihn mit seinem Bruder Capo und Freunden bei einer Autofahrt am Zürichsee zeigt. Haftbefehl trug einen auffälligen Verband an der Nase. Das Management teilte mit, dass es dem Rapper zunehmend besser gehe, und kündigte an, dass er sich für längere Zeit zurückziehen werde.
Quellen
20 Minuten: «In der Nase hab ich Teufelsläuse»: Haftbefehl mit neuem Song
SRF News: Kulturnews in Kurzform – Rapper Haftbefehl überrascht mit neuem Song
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