Bryan Adams kritisiert Trump mit neuem Song «Lake Ontario» scharf
Der kanadische Sänger Bryan Adams protestiert mit seinem neuen Song «Lake Ontario» gegen US-Präsident Donald Trump. Er wirft ihm vor, mit der Umbenennung des Sees von politischen Problemen abzulenken.
Im Lied singt Adams: «But things weren’t going his way in Iran / So like a baby tossing the toys from the pram», sinngemäss übersetzt: «Im Iran lief es nicht so, wie er es wollte. Also warf er wie ein Baby die Spielsachen aus dem Kinderwagen.» Damit spielt Adams auf den Krieg der USA und Israels gegen den Iran an. Auch die Epstein-Akten erwähnt er. Er deutet an, dass Trump mit der Debatte von der Epstein-Affäre ablenken wolle. Trump nennt Adams im Lied nicht beim Namen, die Anspielungen seien aber deutlich.
Der Song ist nach dem Lake Ontario benannt, der an der Grenze zu Kanada liegt. Trump hatte jüngst angeordnet, den See in «Lake America» umzubenennen. Bereits zuvor hatte Adams den Song «51st State» veröffentlicht. Er richtete sich gegen Äusserungen Trumps, der Kanada gerne als 51. Bundesstaat der USA sähe.
Beide Lieder stammen von Adams’ neuem Album «How’s It Goin’», das im November erscheinen soll. Der 66-jährige Sänger wurde unter anderem mit «Please Forgive Me» und «Summer of 69» weltberühmt.
Quellen
Nau.ch: Sänger Bryan Adams protestiert mit neuem Song gegen Trump
20 Minuten: «Wie ein Baby»: Bryan Adams provoziert Trump mit Protestsong
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