Newsmag am Morgen – Mittwoch, 21. Oktober, 6.30 Uhr
Jede Folge auch auf YouTube: Video auf YouTube · Kanal abonnieren
Themen
- Selenski meldet Wiederaufnahme von US-Frühwarnungen – Witkoff reist nach St. Petersburg
- Nach Ricklis Verzicht wird Jean-Pierre Gallati als SVP-Bundesratskandidat gehandelt
- AKW Gösgen nach Reaktorschnellabschaltung am Dienstagabend wieder am Netz
- Pascal Schmid verzichtet auf Bundesratskandidatur – Amaudruz bleibt einzige Kandidatin
- Lecornu sieht Lage in Frankreich nach Ausgangssperren beruhigt – Protestwelle geht weiter
- Die EU-Kommission will sich mit neuer Arktis-Strategie auf Konflikte vorbereiten
- Tesla und SpaceX prüfen Fusion: Musk bestätigt spezielle Ausschüsse
- VW ruft weltweit fast 72’700 Elektroautos wegen fehlerhafter Batteriezellen zurück
Sprechtext
Guten Morgen, das ist Newsmag am Mittwoch, 21. Oktober, die Nachrichten von 6 Uhr 30.
Die Themen: Selenski und Witkoff nach Oslo-Treffen, Neues zur SVP-Bundesratskandidatur, Gösgen wieder am Netz, Schmid verzichtet auf Kandidatur, Jugendproteste in Europa, neue EU-Arktis-Strategie, Tesla und SpaceX prüfen Fusion, VW-Rückruf wegen Batteriezellen und das Wetter.
Ausland. Nach dem Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Oslo sagt der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski, die US-Frühwarnungen zu russischen Raketenstarts funktionierten wieder. Der Zugang zum Starlink-Netzwerk soll innerhalb von 48 Stunden wiederhergestellt werden. Witkoff fliegt am Mittwoch nach St. Petersburg. Dort will er der russischen Führung Vorschläge vorlegen, die europäische und amerikanische Partner erarbeitet haben.
Schweiz. Zur SVP-Bundesratskandidatur gibt es Neues. Nach den Absagen, auch jener von Natalie Rickli, wird dem Aargauer Jean-Pierre Gallati eine gute Chance auf eine Nomination eingeräumt. Er hat sich bislang nicht geäussert. Die SVP-Fraktion entscheidet am 20. November über das offizielle Ticket, gewählt wird am 9. Dezember.
Das Kernkraftwerk Gösgen ist wieder am Netz. Es wurde am Dienstagabend um 17 Uhr 50 mit dem Stromnetz synchronisiert, die Freigabe der Aufsichtsbehörde lag vor. Die Leistung soll schrittweise auf 100 Prozent gesteigert werden.
Der Thurgauer SVP-Nationalrat Pascal Schmid verzichtet auf eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Er will sich auf seine Ständeratskandidatur konzentrieren und seine Arbeit im Parlament weiterführen. Auch Christian Imark hat abgesagt, er nennt seine familiäre Situation. Bisher hat einzig die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz offiziell ihre Kandidatur erklärt. Es wird damit gerechnet, dass bis Ende Woche weitere folgen.
Ausland. In Frankreich sagt Premierminister Sébastien Lecornu, die Ausgangssperren hätten die Lage beruhigt. Auslöser der Proteste waren Schülerinnen und Schüler, die gegen fehlende Lehrpersonen, überfüllte Klassen und marode Gebäude demonstrierten. Auch in Belgien, Italien, Albanien, Spanien und Portugal gibt es Proteste. In der Schweiz bleibt es ruhig; der Politikwissenschaftler Marko Kovic führt das auf eine weniger ausgeprägte Protestkultur zurück. Für Samstag mobilisiert in Frankreich die Gelbwestenbewegung erneut.
Die Europäische Kommission hat eine neue Arktis-Strategie vorgestellt, die die Region stärker unter sicherheitspolitischen Gesichtspunkten betrachtet. Vorgesehen sind eine Koordinierungsstelle zum Schutz von Unterseekabeln, mehr Überwachung der russischen Schattenflotte und mehr Eisbrecher. Aussenbeauftragte Kaja Kallas spricht von einer Frontlinie des globalen Grossmachtwettbewerbs. Wie viel das kosten soll, nennt die Kommission nicht.
Wirtschaft. Tesla und SpaceX prüfen einen Zusammenschluss. Auf Wunsch von Aktionären haben beide Firmen dafür spezielle Ausschüsse gebildet, wie Elon Musk sagte. Entschieden ist noch nichts, für eine Fusion bräuchte es die Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller Tesla-Aktionäre. SpaceX ist an der Börse rund eins Komma neun Billionen Dollar wert, Tesla rund eins Komma vier acht Billionen Dollar. SpaceX verbuchte im letzten Quartal einen Gewinn von vier Komma vier Milliarden Dollar.
Digital. Volkswagen ruft weltweit fast zweiundsiebzigtausendsiebenhundert Elektroautos wegen fehlerhafter Batteriezellen zurück. Betroffen sind vor allem die Modelle ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz sowie der Cupra Born. Im Extremfall könnte ein Brand entstehen, Verletzte sind dem Kraftfahrt-Bundesamt nicht bekannt. Bis zur Prüfung in der Werkstatt dürfen Halter ihre Fahrzeuge nur bis 80 Prozent laden.
Das Wetter. Heute ist es in der Deutschschweiz stark bewölkt, in Zürich, Bern, Luzern und St. Gallen regnet es anhaltend, in Basel zeitweise. Die Höchstwerte liegen bei bis 13 Grad.
Alle Themen mit Links zu den Originalartikeln finden Sie auf newsmag punkt c h. Zusammengefasst aus Schweizer Medien. Ich bin Margareth von KI und wünsche einen guten Start in den Tag.
