Newsmag am Morgen – Freitag, 23. Oktober, 6.30 Uhr
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Themen
- Vier Politiker bewerben sich um die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin
- Art Basel Paris schliesst wegen angekündigter Proteste vorzeitig am Freitagabend
- Nach dem Abgang von Urologie-Chef Eberli wird Kritik am Unispital Zürich laut
- Lkw-Streik in Süditalien: Mozzarella fehlt, Regierung will Blockaden beenden
- Erbprinz Alois verweigert erstmals Sanktion eines Gesetzes – Abtreibungen bleiben verboten
- Xi Jinping ruft nach Erdbeben in Tibet zu vollem Rettungseinsatz auf – 16 Tote
- Just Eat baut in der Schweiz Festanstellungen bei Kurieren ab – mehrere Hundert betroffen
- Thun verliert 0:1 gegen Hajduk Split: Steffen hält Penalty, Christoffersson vergibt
Sprechtext
Guten Morgen, das ist Newsmag am Freitag, 23. Oktober, die Nachrichten von 6 Uhr 30.
Die Themen: Vier Bewerbungen für Parmelin-Nachfolge, Art Basel Paris schliesst früher, Kritik am Unispital Zürich, Lkw-Streik in Süditalien, Veto des Erbprinzen in Liechtenstein, Erdbeben in Tibet, Neues zu Just Eat, Thun gegen Hajduk Split und das Wetter.
Schweiz. Vier Politiker bewerben sich um die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Der Berner Regierungspräsident Pierre Alain Schnegg und der Tessiner Ständerat Marco Chiesa stellen sich zur Verfügung, ebenso die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz und der Solothurner Nationalrat Rémy Wyssmann. Die Anmeldefrist läuft am Freitagmittag ab, die Wahl findet am 9. Dezember 2026 statt.
Die Kunstmesse Art Basel in Paris schliesst früher als geplant, nämlich schon am Freitagabend statt am Sonntag. Die Veranstalter nennen Sicherheitsbedenken wegen angekündigter Proteste. Für Samstag sind in Paris erneut Proteste angekündigt, am vergangenen Wochenende kam es zu schweren Krawallen. Wer schon ein Ticket hat, soll sich bei der Art Basel Paris melden.
Nach dem Abgang von Urologie-Chef Daniel Eberli wird am Universitätsspital Zürich Kritik laut. Das Spital hatte mitgeteilt, in der Urologie seien über Jahre organisatorische und dokumentarische Vorgaben bei Operationen nicht konsequent eingehalten worden. Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Patientensicherheit gab es laut Spital nicht. Ein Kantonsrat spricht von einem Bauernopfer. Bis zur Neubesetzung leitet Daniel Max Schmid die Klinik.
Ausland. In Süditalien blockieren Lastwagenfahrer seit rund einer Woche Strassen und Autobahnen, um gegen hohe Treibstoffpreise zu protestieren. Mehrere grosse Pastahersteller mussten die Produktion einstellen, weil Hartweizengriess fehlt. Bei der Büffelmozzarella droht Milch zu verderben, weil Bauern sie nicht zu den Käsereien bringen können. Die Regierung in Rom hat ein Massnahmenpaket mit Hilfen für Landwirtschaft, Fischerei und Transportgewerbe beschlossen. Einigen Protestierenden geht es nicht weit genug.
Erbprinz Alois hat das vom Landtag beschlossene Gesetz zur Fristenlösung nicht sanktioniert. Schwangerschaftsabbrüche bleiben in Liechtenstein damit verboten. Der Landtag hatte der Initiative Anfang September knapp mit 13 zu 12 Stimmen zugestimmt. Erstmals in seiner Amtszeit verweigert der Erbprinz einem beschlossenen Gesetz die Sanktion. Das Initiativkomitee ruft für Samstag zur Demonstration in Vaduz auf.
Nach einem Erdbeben der Stärke sieben Komma null in der chinesisch kontrollierten Region Tibet sind mindestens 16 Menschen gestorben. Über 40 wurden verletzt, elf davon in kritischem Zustand. Hunderte Häuser stürzten ein, die Behörden aktivierten die zweithöchste Katastrophenschutzstufe. Präsident Xi Jinping forderte, alle Kräfte für Rettung und medizinische Hilfe zu mobilisieren.
Wirtschaft. Zu Just Eat gibt es Neues. Schweiz-Chef Lukas Streich sagte, mehrere Hundert der rund 700 Kurierstellen könnten wegfallen. Die genaue Zahl liege erst etwa zwei Wochen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens vor. In der Westschweiz bleiben die Kuriere wegen eines Gerichtsurteils angestellt. Die Gewerkschaft Unia erklärt, solche Kuriere seien keine echten Selbstständigen.
Sport. Der FC Thun hat in der Conference League gegen Hajduk Split 0 zu 1 verloren. Das Tor fiel in der 17. Minute nach einem zu kurzen Rückpass. Nach der Pause war Thun überlegen, doch Chancen blieben ungenutzt. Torhüter Niklas Steffen hielt einen Penalty, Noah Christoffersson vergab in der 74. Minute aus kurzer Distanz. Am Sonntag empfängt Thun um 14 Uhr in der Super League den Leader Lugano.
In den weiteren Spielen der Conference League gewann Lugano bei Getafe 5 zu 2.
Das Wetter. Heute ist es in der Deutschschweiz stark bewölkt, zeitweise regnet es. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 14 Grad.
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