Newsmag am Abend – Montag, 19. Oktober, 17.30 Uhr
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Themen
- Natalie Rickli verzichtet auf Kandidatur für Bundesrat
- Zürcher Entsorgungstram fährt nach über 85 Jahren zum letzten Mal
- Winterthur vertreibt 15 Rehe vom Friedhof Rosenberg und rüstet Tore nach
- Sturmtief «Adam» fordert mindestens zwei Tote und setzt Spaniens Mittelmeerküste unter Wasser
- Frankreich verhängt nach schweren Krawallen lokale Ausgangssperren und Demonstrationsverbote
- Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent
- Roche stoppt neue Investitionen in Deutschland und kritisiert Gesundheitspolitik
- Staatsanwaltschaft klagt zwei Basler Fussballfans wegen Angriffs auf Catering-Mitarbeiter an
Sprechtext
Guten Abend, das ist Newsmag am Montag, 19. Oktober, die Nachrichten von 17 Uhr 30.
Die Themen: Rickli verzichtet auf Bundesratskandidatur, letzte Fahrt des Entsorgungstrams, Rehe auf dem Friedhof Rosenberg, Sturmtief Adam in Spanien, Neues zu den Krawallen in Frankreich, Chinas Wirtschaft wächst, Roche stoppt Investitionen in Deutschland, Anklage gegen Basler Fans und das Wetter.
Schweiz. Die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli kandidiert nicht für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Sie will weiter im Regierungsrat arbeiten und bei den Wahlen im April 2027 erneut antreten. Ihre Kandidatur erklärt hat bisher die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz. Die SVP-Fraktion entscheidet am 20. November über das Ticket, die Bundesratswahl findet am 9. Dezember statt.
Das Entsorgungstram in Zürich hält am Dienstag, 20. Oktober, zum letzten Mal, nach über 85 Jahren. Ab 2027 bedienen E-Lastwagen des mobilen Recyclinghofs die bisherigen elf Haltestellen. Zusätzlich fahren sie 22 weitere Standorte in der Stadt an.
In Winterthur hat die Stadt am Montagmorgen 15 Rehe vom Friedhof Rosenberg in den Wald getrieben. Trauergäste hatten sich über angefressenen Grabschmuck beschwert. Das Haupttor erhält einen automatischen Schliessmechanismus, die Einfriedung wurde verbessert und erhöht. Die Stadt kann nicht ausschliessen, dass einzelne Rehe zurückkehren.
Ausland. Das Sturmtief Adam hat an Spaniens Mittelmeerküste schwere Überschwemmungen verursacht. Mindestens zwei Menschen starben. In den Provinzen Valencia und Alicante sowie auf Mallorca gilt die höchste Warnstufe. Die Einsatzkräfte evakuierten 2100 Menschen, allein in Oliva 2000 von Campingplätzen. Für 145 Gemeinden gelten Ausgangsbeschränkungen. In Forna bei Alicante fielen binnen gut 24 Stunden 718 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Regenfälle sollen sich im Lauf des Montags abschwächen und nach Katalonien ziehen.
In Frankreich gibt es Neues nach den Krawallen vom Wochenende. Ministerpräsident Sébastien Lecornu wies die Regionalbehörden an, für Montagabend begrenzte Ausgangssperren zu erlassen. Präsident Emmanuel Macron ermächtigte die Präfekten, bestimmte Versammlungen zu verbieten. Bilanz der Ausschreitungen: Mindestens dreitausend Geschäfte wurden geplündert oder beschädigt, über zweitausendvierhundert Personen festgenommen und 600 Polizisten verletzt. Innenminister Laurent Nuñez bot seinen Rücktritt an, Macron lehnte ihn ab.
Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal um 4,5 Prozent gewachsen und hat die Erwartungen leicht übertroffen. Getrieben wird das Wachstum von den Exporten, die in den ersten neun Monaten um 21,3 Prozent stiegen. Im Inland belastet die Immobilienkrise: Die Investitionen in die Immobilienentwicklung brachen um 20,6 Prozent ein.
Wirtschaft. Der Basler Pharmakonzern Roche setzt neue Investitionsentscheide in Deutschland vorerst aus. Deutschland-Chef Daniel Steiners kritisiert ein neues Gesetz zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge, das die Pharmabranche stärker belastet. Roche beschäftigt in Deutschland rund achtzehntausend Mitarbeitende. Der Konzern baut aber seinen Standort im bayerischen Penzberg stark aus.
Sport. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat zwei Fans des FC Basel angeklagt. Sie sollen im März beim Spiel in Winterthur im Stadion Schützenwiese einen 25-jährigen Catering-Mitarbeiter mit Faustschlägen gegen den Kopf verletzt haben. Die Männer sind 22 und 37 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft fordert mehrjährige Freiheitsstrafen wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriffs. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Wetter. Morgen ist es in der Deutschschweiz meist teilweise sonnig und trocken, in Bern bedeckt. Die Temperaturen steigen bis 14 Grad.
Alle Themen mit Links zu den Originalartikeln finden Sie auf newsmag punkt c h. Zusammengefasst aus Schweizer Medien. Ich bin Margareth von KI und wünsche einen schönen Abend.
